
Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird der Stichtag für die Einschulung immer weiter nach hinten verlegt. Für die kommenden Schuljahre gelten folgende Stichtage:
30. November zum Schuljahr 2009/2010 |
31. Dezember zum Schuljahr 2010/2011 |
Für Kinder, die im Oktober, November oder Dezember geboren sind, gibt es eine Rücktrittsmöglichkeit um erst den folgenden Einschulungstermin wahrzunehmen.
Die Grundschule umfasst die Jahrgangsstufen 1 bis 4 und ist die gemeinsame Schule für die Sechs- bis Zehnjährigen. Hier werden nicht nur die Grundfertigkeiten im Lesen, Rechnen und Schreiben vermittelt. Neben dem Wissenserwerb geht es auch darum, Interessen zu entwickeln, soziale Verhaltensweisen sowie musische und praktische Fähigkeiten zu fördern und Werthaltungen aufzubauen. Die Kinder sollen Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen erwerben, um sich die Welt zu erschließen, sich in ihr zurechtzufinden und sie auch mitzugestalten. Der Lehrplan für die bayerische Grundschule spricht in diesem Zusammenhang von „Grundlegender Bildung“.
bis zu einem Notendurchschnitt von 2,33 und einem Durchschnitt in Deutsch und Mathematik bis 2,0 ist der Übertritt uneingeschränkt möglich bei einem Notendurchschnitt in Deutsch und Mathematik der schlechter als 2,0 ist, entscheiden die Eltern den Übertritt erst nach einer eingehenden Beratung Andernfalls ist ein Übertritt erst nach bestandenem Probeunterricht möglich.
Bei einem Notendurchschnitt bis 2,33 ist der Übertritt uneingeschränkt möglich Bei einem Durchschnitt bis 2,66 und in Deutsch und Mathematik die Noten 2/3 bzw. 3/2 oder besser: Übertritt möglich (Entscheidung der Eltern nach Beratung) Bei einem Durchschnitt von 2,66 und in Deutsch und Mathematik schlechtere Noten als 2/3 bzw. 3/2: Übertritt möglich nach bestandenem Probeunterricht (also mindestens die Noten 3/4 bzw. 4/3). Bei den Noten 4/4 im Probeunterricht entscheiden die Eltern nach Beratung. Bei einer 5 oder 6 in mindestens einem der beiden Fächer ist der Übertritt nicht mehr möglich. Schüler mit einem Notendurchschnitt von 2,66 (Deutsch und Mathematik schlechter als 2/3 bzw. 3/2), die sich ohne Erfolg dem Probeunterricht an einem Gymnasium unterzogen haben, können in die Realschule aufgenommen werden (es sei denn, sie haben in einem Fach eine schlechtere Note als 4 erzielt), wenn die Erziehungsberechtigten an einem Beratungsgespräch an der Realschule teilgenommen haben. Bei einem Notendurchschnitt von 3,00 oder schlechter: Übertritt nur möglich nach bestandenem Probeunterricht. Wenn sich Schüler mit einem Notendurchschnitt von 3,00 oder schlechter ohne Erfolg dem Probeunterricht an einem Gymnasium unterzogen haben, können sie am Probeunterricht der Realschule zum allgemeinen Nachtermin teilnehmen.
Der Übertritt von der Grundschule auf die Hauptschule erfolgt ohne ein weiteres Übertrittsverfahren.
Die Hauptschule ist einerseits Pflichtschule für alle Schülerinnen und Schüler, die keine andere weiterführende Schulart besuchen wollen oder auf Grund ihrer Leistungen können. Die Hauptschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 mit 9 (10). Sie führt zum erfolgreichen Hauptschulabschluss und zum qualifizierenden Hauptschulabschluss. Andererseits hat sich die Hauptschule auch zur Angebotsschule weiterentwickelt: Der Mittlere-Reife-Zug umfasst die Jahrgangsstufen 7 bis 10 und führt zum mittleren Schulabschluss.
Lehrplan, Fächerangebot und Unterrichtsmethoden kommen durch lebensnahes und berufsbezogenes Lernen den Interessen, Lernweisen und Begabungen der Hauptschüler entgegen und geben der Schulart ihr eigenes Profil.
Der Unterricht an der Hauptschule ist verstärkt auf praxisbezogene Lerninhalte ausgerichtet und führt die Hauptschüler gezielt an die Arbeitswelt heran. Sie erhalten wesentliche Orientierungshilfen für die spätere Berufswahl. Die Hauptschule bietet Unterricht in Pflichtfächern, Wahlpflichtfächern, Wahlfächern und Arbeitsgemeinschaften. Solide Kenntnisse und Fertigkeiten in Deutsch, Mathematik, Englisch und in den musischen Fächern sind unverzichtbar - wie für die anderen Schularten auch.
Die Realschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 10. Ihr Bildungsangebot richtet sich an junge Menschen, die an theoretischen Fragen interessiert sind und zugleich praktische Fähigkeiten und Neigungen haben. Sie vermittelt eine allgemeine und berufsvorbereitende Bildung. Sie endet mit einer Abschlussprüfung und verleiht den Realschulabschluss, einen mittleren Schulabschluss. An der Realschule gibt es drei Ausbildungsrichtungen, die sog. Wahlpflichtfächergruppen. Sie setzen ab Jahrgangsstufe 7 verschiedene Schwerpunkte im Unterrichtsangebot.
Das Gymnasium umfasst derzeit die Klassen 5 bis 13, mit Einführung des G8 die Klassen 5 bis 12 (Abitur mit der 12. Jahrgangsstufe erstmals im Jahr 2011). Das Gymnasium vermittelt eine vertiefte Allgemeinbildung, die für ein Hochschulstudium unabdingbar ist. Damit schafft es zugleich auch Voraussetzungen für eine berufliche Ausbildung.
Das Gymnasium bietet ein breites Fächerprogramm, das sich von sprachlich-künstlerischen über mathematisch-naturwissenschaftliche bis zu gesellschaftswissenschaftlichen Fächern erstreckt. Jeder Schüler erlernt mindestens zwei Fremdsprachen.
Die Abschlüsse
können am Gymnasium erworben werden.
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(Mo bis Fr 8-20 Uhr)