
Bremer Kindergärten und Grundschulen arbeiten eng zusammen, um den Kindern einen möglichst leichten Start ins Schulleben zu ermöglichen. Wenn Kinder nicht über genügend Deutschkenntnisse verfügen, um dem Unterricht gut folgen zu können, nehmen diese vor ihrer Einschulung an einem Sprachförderkurs teil. Ab der dritten Klasse erhalten die Kinder Unterricht in der ersten Fremdsprache Englisch.
Für den Übergang in eine weiterführende Schule erhalten die Eltern am Ende des ersten Halbjahres des vierten Schuljahres eine Empfehlung für die am besten geeignete Schulform. Nach einem Beratungsgespräch wählen die Eltern die gewünschte Schulform selbst aus. Da es in Bremen grundsätzlich freie Schulwahl gibt, müssen sich Kinder nur dann einem Aufnahmeverfahren unterziehen, wenn die freien Kapazitäten einer Schule überschritten werden.
In der sechsjährigen Grundschule bleiben die Kinder 2 Jahre länger in ihrem gewohnten Klassenverband.
Nach der sechsten Klasse folgt meist ein Übergang in eine integrierte Stadtteilschule oder Gesamtschule. Aber auch der Übergang zu Gymnasium oder Sekundarschule ist möglich, da die Lerninhalte der fünften und sechsten Schuljahre an allen Schulformen sehr ähnlich sind.
In Bremer Grundschulen wird ab der dritten Klasse Englisch unterrichtet. Zentrales Ziel des Englischunterrichts in der Grundschule ist es, die sprachliche und kulturelle Handlungsfähigkeit zu erweitern und damit zur Entwicklung einer elementaren kommunikativen Kompetenz beizutragen.
Die Sekundarschule ist aus den früheren Haupt- und Realschulen entstanden. Bis zur Jahrgangsstufe 8 werden hier alle Kinder außer in Mathematik, Englisch und Deutsch gemeinsam unterrichtet. Danach werden die Kinder je nach Leistungsstand in die Schwerpunkte zur Erlangung der Berufsbildungsreife oder Erlangung des Mittleren Schulabschlusses eingeteilt. Die Abschlüsse werden jeweils durch eine Abschlussprüfung erreicht.
Bei guten Leistungen im Schwerpunkt zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses besteht auch die Möglichkeit des Wechsels in die gymnasiale Oberstufe.
Das Konzept der Gesamtschule geht davon aus, dass Kinder im gemeinsamen Unterricht miteinander und voneinander lernen und somit eine gute individuelle Förderung erhalten. Nur in den Fächern Englisch, Mathe und Naturwissenschaften gibt es Fachleistungsdifferenzierungen.
Am Ende der Klasse 10 erreichen die Schüler je nach Leistungsstand dieselben Abschlüsse wie an anderen Schulformen und auch der Wechsel in die gymnasiale Oberstufe ist bei guten Leistungen möglich.
Der gymnasiale Bildungsgang wird in Schulzentren der Sekundarstufe I und II und in durchgängigen Gymnasien angeboten. Er schließt im verkürzten gymnasialen Bildungsgang nach acht Jahren, also insgesamt 12 Schuljahren, mit der Abiturprüfung ab.
Die gymnasiale Oberstufe beginnt mit der Jahrgangsstufe 10 und schließt mit der Abiturprüfung am Ende des 12. Schuljahres ab. Für Schüler, die aus anderen Schulformen in die gymnasiale Oberstufe wechseln, endet diese nach drei Jahren mit der Abiturprüfung.
Vereinbaren Sie ein persön- liches Beratungsgespräch und testen Sie 2 Stunden Nachhilfe.
Gutschein anfordern0800 44 100 22 22
(Mo bis Fr 8-20 Uhr)